Montag, 24. Dezember 2007
Weihnachten
Da der 24.12 hier natürlich kein Feiertag war, hatte ich um 14 Uhr eine große Midtermpräsentation und kam übermüdet zuhause an. Ging in mein Zimmer, wollte nur noch schlafen und fand das auf meinem Tisch. Danke Alfasi 31:
Freitag, 21. Dezember 2007
als Belohnung...
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Sonntag, 16. Dezember 2007
heute Nacht...
Freitag, 14. Dezember 2007
Samstag, 8. Dezember 2007
weil...
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Nikolaus
Hanukka
Heute beginnen die Festtage zu Hanukka. Es war eine sehr schöne erste besinnliche Feier. Wir haben zusammen gekocht, natürlich die erste Kerze angezündet, Spiele gespielt (alles drehte sich um Schokolade) und Lieder gesungen. Die nächsten Tag werden ähnlich verlaufen...

unser selbstgebastelter Hanukkakerzenständer
unser selbstgebastelter Hanukkakerzenständer
Sonntag, 2. Dezember 2007
En Perat
Ich glaube, ich erzähle das momentan jedem am Telefon, aber ich bin sehr froh über meine neue WG. Wir feiern jeden Freitag zusammen "Shabat" (was in Abenden wie letztem endet) und jeden Samstag machen wir einen kleinen Ausflug.
So ging es heute in das Naturreservat En Perat in der Vorsteppe der Negev zu den wichtigsten und ältesten Naturwasserquellen der Wüste.
Eine Drusensiedlung
Auf dem Weg
Ahusch vor dem Baden
wer hier mehr Gesichter findet, als ich, hat gewonnen
Freitag, 30. November 2007
Was passiert...
Montag, 26. November 2007
Berühmt sein...
...wollte ich ja schon immer... Nein, Scherz beiseite. Ich durfte heute tanzen, hüpfen und sterben und wurde sogar dafür bezahlt und geschminkt und verkostet.
Eine hier bekannte Regisseurin, deren Namen ich mir nicht merken konnte, hat einen Film in einem Nachbarhaus gedreht und hat für eine fünfminütige Szene Darsteller gesucht, die eine Partyszene auf einem Fasching spielen und hinterher verletzt werden. Also habe ich mich verletzen lassen, und musste dann sterben.
Yakir beim Vorbereiten seiner Bauchwunde
Der Film heißt "Seven days in Jerusalem" und es geht um eine Bombenexplosion, aber darin habe ich ja schon Erfahrung...
Sonntag, 25. November 2007
Adresse
So und nun auch die neue Adresse, die auf jeden Fall bis Mitte Januar gültig ist:
31 Alfasi Street;
Rehavia - Jerusalem 92302 - Israel
Mobile + 972 54 7306921
Aufgrund der Nachfrage...
... stelle ich jetzt auch noch Fotos von meinem Petra Hostel und Irené ein, mit der ich so viele Stunden mit dem Zählen der von der Decke gefallenen Putzstücke verbracht habe. Und auch wenn sie das hier wahrscheinlich nie lesen wird: Danke für die Zeit mit Dir.
Das war unser erstes Essen im Zimmer
Der Eingang zum Zimmer in der dritten Kellerebene der Altstadt und je mehr ich in meinem Entwurf über Petra recherchiere und die Pläne und Schnitte dafür zeichne, desto mehr verliebe ich mich in dieses Gewurschtel.
Samstag, 24. November 2007
Impression
Freitag, 23. November 2007
Auf ins Westjordanland ...
Morgen Früh fährt Christian. Neben vielen kleinen Trips innerhalb Jerusalems und nach Tel Aviv, haben wir eine Tour ins Westjordanland nach Ramallah, an Yassir Arafats Grab, weiter nach Nebi Musa, einem alten Kloster inmitten der Negev und Qumran, einer Oase und dem Fundort der alten Schriftrollen, gemacht - quer durch die Negev mit einem Taxifahrer, der wegen einer verlorenen Palästinafahne mitten auf der Autobahn stoppte, rückwärts fuhr und alle Autos mit entgegengesetzter Fahrtrichtung und 120 km/h einfach ignorierte. Während ich also feucht fröhlich Fotos aus dem Auto heraus machte, lief Christian grün an bei dem Blick in den Rückspiegel...
Ramallah
Die Negev
Nebi Musa mit den Gräbern links daneben
Nachdem wir dann vom Taxifahrer "nennen wir ihn Hans-Georg" (Zitat Christian) in Qumran rausgelassen wurden und die Touritour mit einer Horde Japanern hinter uns gebracht hatten, dachten wir, dass es eine gute Idee wäre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Egged Bus) weiter nach Ein Gedi zu fahren...
Qumran und überall die Graves
Nach drei Stunden des Wartens und des Beschlusses wieder hoch nach Qumran in die Oase zu gehen, kam just in dem Moment der einzige Bus mit einer dreiviertel Stunde Verspätung... Dabei entstanden folgende Bilder ohne Gewähr. Vielleicht gab es auch gar keine Oase...
Jedenfalls mussten wird dann notgedrungen mit einer deutschen Tourigruppe zurück nach Jerusalem fahren. Catherine, ich sag da nur Shabat.
Samstag, 17. November 2007
Angekommen
Endlich im neuen Zimmer. Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt hatte, aber ja, ich bin drin. Anbei ein paar Fotos. Die beiden Mitbewohner machen sich auch und neben gemeinsamen Kochaktionen bei Kerzenschein, weil keine Glühbirnen mehr vorhanden sind, wie auch in meinem Zimmer, haben wir gestern Yakir betrunken gemacht...

Mein Zimmer

Das Wohnzimmer
Es gibt natürlich wieder Haustiere... Dieses Mal aber Richtige: Eine alte Hundedame namens Kindel, die erstens mein Bett liebt und zweitens meinen Papierkorb sehr inspirierend findet und dann wäre da noch ein kleines schwarzes Katzenbaby namens Christoph. Er wurde nach dem letzten deutschen Mitbewohner benannt. Mal sehen, was sie nach mir benennen...

Kindel
Und ich hab ne französiche Decke: Extra lang, extra breit...
Mein Zimmer
Das Wohnzimmer
Es gibt natürlich wieder Haustiere... Dieses Mal aber Richtige: Eine alte Hundedame namens Kindel, die erstens mein Bett liebt und zweitens meinen Papierkorb sehr inspirierend findet und dann wäre da noch ein kleines schwarzes Katzenbaby namens Christoph. Er wurde nach dem letzten deutschen Mitbewohner benannt. Mal sehen, was sie nach mir benennen...
Kindel
Und ich hab ne französiche Decke: Extra lang, extra breit...
Donnerstag, 8. November 2007
Orchester
Und was ich ganz vergessen habe: Gestern wurde ich zu einer Orchesterprobe des Studentenorchesters der Hebräischen Uni in Jerusalem eingeladen und hatte ein Vorspiel. Wenn alles klappt und ich mir wirklich ein Cello hier leihen kann werde ich wohl im Januar die siebente Sinfonie von Beethoven spielen dürfen.
Bombenalarm
Heute bin ich in den Genuss meiner ersten explodierenden Bombe gekommen. In den letzten Tagen waren wieder mehr Bombendrohungen und Brände spürbar. Letzteres war den schlechten elektrischen Leitungen zu verdanken. Jedenfalls ist die Polizei präsenter als sonst.
Der Unterschied zu Deutschland ist leider nur, dass bei Bombendrohungen anscheinend grundsätzlich auch eine Bombe gefunden wird.
Also war ich heute im Rathaus, um ein paar Pläne für meinen Entwurf zu besorgen (auf Hebräisch!) und wurde dann sehr grob aus dem Gebäude geworfen. Cirka eine halbe Stunde später detonierte die Bombe, wie mir erklärt wurde, wenn ich es richtig verstanden habe, in einer Sicherheitsbox oder so, aber spürbar war die Detonation natürlich trotzdem sehr stark. Interessant war für mich nur die Reaktion der Menschen um mich herum: Angefangen von Resignation, über beschämtes auf den Boden gucken bis hin zur Gereiztheit war alles vertreten.
Es war einfach die ehrlichste Szene, die ich hier je hatte. Für vielleicht nur eine Sekunde.
Vielleicht finde ich Morgen einen Artikel darüber in der Zeitung.
Der Unterschied zu Deutschland ist leider nur, dass bei Bombendrohungen anscheinend grundsätzlich auch eine Bombe gefunden wird.
Also war ich heute im Rathaus, um ein paar Pläne für meinen Entwurf zu besorgen (auf Hebräisch!) und wurde dann sehr grob aus dem Gebäude geworfen. Cirka eine halbe Stunde später detonierte die Bombe, wie mir erklärt wurde, wenn ich es richtig verstanden habe, in einer Sicherheitsbox oder so, aber spürbar war die Detonation natürlich trotzdem sehr stark. Interessant war für mich nur die Reaktion der Menschen um mich herum: Angefangen von Resignation, über beschämtes auf den Boden gucken bis hin zur Gereiztheit war alles vertreten.
Es war einfach die ehrlichste Szene, die ich hier je hatte. Für vielleicht nur eine Sekunde.
Vielleicht finde ich Morgen einen Artikel darüber in der Zeitung.
Stadtmauern bei Nacht
Gestern Nacht war ich böse. Ich bin mit Irené über ein paar Zäune geklettert, um die Stadtmauer bei Nacht zu besichtigen und zu fotografieren. Aber es sich gelohnt. Fotos gibt es hoffentlich Morgen.
Jerusalem udn besonders die ganzen heiligen Orte wirken so anders friedlich bis unheimlich im Gegensatz zum Tag. Und es war so witzig sich mit Irené gemeinsam vor jeder Patroille zu verstecken. Wahrscheinlich hatte Jonny Recht, als er sagte, dass Irené und ich die richtige Kombination sind: Die Phantasie der Franzosen und die Organisation der Deutschen, da kann nur großartiges bei herauskommen...
Vielleicht sollte ich Irené einfach mit in mein neues Zimmer nehmen und im Schrank verstecken und so wie es aussieht, kann ich bereits dieses Wochenende in mein neues Zimmer.
Jerusalem udn besonders die ganzen heiligen Orte wirken so anders friedlich bis unheimlich im Gegensatz zum Tag. Und es war so witzig sich mit Irené gemeinsam vor jeder Patroille zu verstecken. Wahrscheinlich hatte Jonny Recht, als er sagte, dass Irené und ich die richtige Kombination sind: Die Phantasie der Franzosen und die Organisation der Deutschen, da kann nur großartiges bei herauskommen...
Vielleicht sollte ich Irené einfach mit in mein neues Zimmer nehmen und im Schrank verstecken und so wie es aussieht, kann ich bereits dieses Wochenende in mein neues Zimmer.
Samstag, 3. November 2007
Uganda
Jonny ist wieder zurück. Er wurde wieder aus dem Gefängnis in Tel Aviv entlassen und darf bleiben. Aber er sieht sehr mitgenommen aus. Auf die Frage, wie es ihm ergangen ist, hat er mir nur seine blaue Hüfte gezeigt. Ich lasse das jetzt einfach kommentarlos stehen.
Ansonsten sitze ich gerade in Uganda, einer kritischen Künstler-Unterschlupf-immer-offen-Kneipe und versuche meine Präsentation für Montag vorzubereiten, während mich Freunde zeichnen oder mir Arbeiten von sich zeigen.
Boketov, Good night
Ansonsten sitze ich gerade in Uganda, einer kritischen Künstler-Unterschlupf-immer-offen-Kneipe und versuche meine Präsentation für Montag vorzubereiten, während mich Freunde zeichnen oder mir Arbeiten von sich zeigen.
Boketov, Good night
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Von schlaftrunkenen Sandras
Heute war wieder einer der Tage, nach denen ich den nächsten Morgen überall an meinem Körper blaue Flecken finde - nur weil ich wieder nicht geschlafen habe und dann immer die Angewohnheit habe überall gegen zu laufen.
Die Präsentation ist aber natürlich ausgefallen. Dafür gab es aber wie seit Beginn des Semesters jeden zweiten Tag ein Livekonzert von den Apples auf dem Rasen vor der Bezalel Academy und wie sich das für eine ordentliche Kunstakademie gehört natürlich freien Alkohol, damit man auch schön kreativ bleibt. ;)
So weiß ich nun nicht mehr so richtig, ob ich mich so fühle, wie ich mich fühle, weil ich Vodka getrunken habe, nicht geschlafen habe, nichts gegessen hatte vorher oder einfach nur vom Tanzen.
Ach und fast hätte ich es vergessen: Ich habe auf Hebräisch ein Zimmer gefunden!!!!
In zwei Wochen am 15.11 kann ich rein. Und dann kann ich endlich warm duschen und habe Internet so viel ich will und muss nicht mehr nachts in Kneipen meine Präsentationen vorbereiten und mit Fenster zum Zumachen und vielleicht kann ich Egon mitnehmen und den Moesin werde ich um vier Uhr morgens wohl auch vermissen, aber ein Zimmer in einem besetzten Haus.
Die Präsentation ist aber natürlich ausgefallen. Dafür gab es aber wie seit Beginn des Semesters jeden zweiten Tag ein Livekonzert von den Apples auf dem Rasen vor der Bezalel Academy und wie sich das für eine ordentliche Kunstakademie gehört natürlich freien Alkohol, damit man auch schön kreativ bleibt. ;)
So weiß ich nun nicht mehr so richtig, ob ich mich so fühle, wie ich mich fühle, weil ich Vodka getrunken habe, nicht geschlafen habe, nichts gegessen hatte vorher oder einfach nur vom Tanzen.
Ach und fast hätte ich es vergessen: Ich habe auf Hebräisch ein Zimmer gefunden!!!!
In zwei Wochen am 15.11 kann ich rein. Und dann kann ich endlich warm duschen und habe Internet so viel ich will und muss nicht mehr nachts in Kneipen meine Präsentationen vorbereiten und mit Fenster zum Zumachen und vielleicht kann ich Egon mitnehmen und den Moesin werde ich um vier Uhr morgens wohl auch vermissen, aber ein Zimmer in einem besetzten Haus.
Dienstag, 30. Oktober 2007
Militär im Bett
Heute durfte ich in den Genuss eines persönlichen Besuches des israelischen Miltärs um fünf Uhr morgens kommen. Neben der Tatsache, dass sie sauer waren, weil ich durch das Türeintreten nicht wach geworden bin (ist eben blöd, wenn man nicht mit Architekturstudenten rechnet...) versuchten sie, spannende Sachen in meinen Taschen zu finden. Dummerweise war da nur ungewaschene Wäsche drin.
Jedenfalls sind sie dann, nachdem sie meinen Pass gesehen haben, mit einem Entschuldigung auf Hebräisch wieder gegangen. Nur Jonny von nebenan haben sie mitgenommen, weil er kein gültiges Visum hatte. Und er war der einzige Vernünftige im Hostel und er hat uns ein Fenster repariert und wollte uns eine Heizung besorgen.
So viel zur Front und Morgen erzähle ich vom Reservistentraining.
Jedenfalls sind sie dann, nachdem sie meinen Pass gesehen haben, mit einem Entschuldigung auf Hebräisch wieder gegangen. Nur Jonny von nebenan haben sie mitgenommen, weil er kein gültiges Visum hatte. Und er war der einzige Vernünftige im Hostel und er hat uns ein Fenster repariert und wollte uns eine Heizung besorgen.
So viel zur Front und Morgen erzähle ich vom Reservistentraining.
Sonntag, 21. Oktober 2007
Am Leben
In Palästina - die Mauer

Ich weiß, lange ist es her und was soll ich zu meiner Verteidigung sagen? Zu viele fremde Betten, zu viele fremde, neue Orte, zu viele Eindrücke und zu wenig Infrastruktur.
Catherine ist nun wieder zurück in Good old Germany und deswegen hier einfach ein Dankeschön an die Zeit mit Dir. Mittlerweile kenne ich mehr Israelis in Jerusalem, als Austauschstudenten. Die Uni hat begonnen und alles ist auf Hebräisch. Ich habe immer noch kein Zimmer gefunden, dafür aber in dem Keller"zimmer" viele kleine Haustiere unter anderem Egon. Darf ich volstellen:

Dann wären da noch Susi, Charlotte und Wolfgang...
Ja, und gestern haben wir ein Bett bekommen. Wir, das sind Irené (Austauschstudentin aus Lion) und ich. Aber ich liebe dieses Zimmer im Keller unter der Altstadt Ost-Jerusalems mit dem schönsten Ausblick auf die größte Müllhalde Jerusalems, die sich nachts immer mit Wasser füllt und dann zu unserem kleinen See wird. Und auf der anderen Seite sind da eine Menge genauso durchgedrehte Menschen, wie ich in dem Hostel.
Ich habe mich auch schon an die Altstadt mit ihren ganzen verzweigten Wegen unter den Häusern, auf den Häusern und zwischendurch gewöhnt und fange seit zwei Tagen an, Orientierung zu haben.

Catherine und ich in der Via Dolorosa, dem Leidensweg Christi in Ost-Jerusalem
Die letzten Tage waren noch gefüllt mit Reisen nach Bethlehem zur Geburtskirche Jesu Christi, was mit sehr viel bedeutet hat, zur Grabeskirche, zur Eiliashöhle in Tel Aviv, zur Milchgrotte, nach Haifa, nach Akko, nach Caesaria. Ich durfte mich an der Grenze nach Palästina ausziehen und war in der Negev.

Akko: Siedlungen von 400 vor Chr.
Ich hatte auch schon meine ersten hebäischen Gespräche allerdings gab es dann irgendwann immer das Problem mit der Entscheidung nach einer Frage: Ja oder Nein - Ken oder Lo. Einmal war es ok, als ich nach dem Ja eine Gurke bekam. Beim zweiten Mal wurde ich in der Uni eingesperrt. Wahrscheinlich hatte er mich gefragt, ob ich in Palästina war... ;)
Aber es wird. Ich kann dem Unterricht mittlerweile im großen und ganzen folgen und war in der letzten Woche bei vielen Vorträgen über Green Architecture in ganz Israel. Und wenn jemand im Suq ganz laut lacht, dann bin ich es, weil ich bei dem Versuch Safran auf Hebräisch zu kaufen wieder Zucker bekommen habe...
Ich hatte letzte Woche sogar schon meine erste Präsentation für den Entwurf und Morgen folgen die nächsten zwei und eine am Dienstag und eine am Mittwoch. Auf jeden Fall macht es Spaß, sich Stück um Stück mehrere Kulturen auf einmal zu erschließen und die ganz anderen Sichtweisen auf Städtebau und Wohnen zu erleben.

Ostjerusalem
Vor zwei Tagen hatte ich das Glück zu einer Familie eines Freundes zum Shabbat eingeladen zu werden und mit Ihnen den Beginn des heiligen Ruhetages zu feiern. Es war auf der einen Seite sehr vertraut und doch sehr fremd, aber sehr sehr herzlich und schön mit Ihnen die hebräischen Lieder zu singen.
So geht alles seinen Weg und ich fühle mich hier viel zu wohl. Und nun wie gehabt wieder ein paar Fotos:

Haifa by night

Shrein of the Bab-Religion in Haifa

Eilias grave in Haifa

Flamingos in freier Wildnis in der Nähe der Grenze Libanons

Grenze nach Palästina
Ich weiß, lange ist es her und was soll ich zu meiner Verteidigung sagen? Zu viele fremde Betten, zu viele fremde, neue Orte, zu viele Eindrücke und zu wenig Infrastruktur.
Catherine ist nun wieder zurück in Good old Germany und deswegen hier einfach ein Dankeschön an die Zeit mit Dir. Mittlerweile kenne ich mehr Israelis in Jerusalem, als Austauschstudenten. Die Uni hat begonnen und alles ist auf Hebräisch. Ich habe immer noch kein Zimmer gefunden, dafür aber in dem Keller"zimmer" viele kleine Haustiere unter anderem Egon. Darf ich volstellen:

Dann wären da noch Susi, Charlotte und Wolfgang...
Ja, und gestern haben wir ein Bett bekommen. Wir, das sind Irené (Austauschstudentin aus Lion) und ich. Aber ich liebe dieses Zimmer im Keller unter der Altstadt Ost-Jerusalems mit dem schönsten Ausblick auf die größte Müllhalde Jerusalems, die sich nachts immer mit Wasser füllt und dann zu unserem kleinen See wird. Und auf der anderen Seite sind da eine Menge genauso durchgedrehte Menschen, wie ich in dem Hostel.
Ich habe mich auch schon an die Altstadt mit ihren ganzen verzweigten Wegen unter den Häusern, auf den Häusern und zwischendurch gewöhnt und fange seit zwei Tagen an, Orientierung zu haben.
Catherine und ich in der Via Dolorosa, dem Leidensweg Christi in Ost-Jerusalem
Die letzten Tage waren noch gefüllt mit Reisen nach Bethlehem zur Geburtskirche Jesu Christi, was mit sehr viel bedeutet hat, zur Grabeskirche, zur Eiliashöhle in Tel Aviv, zur Milchgrotte, nach Haifa, nach Akko, nach Caesaria. Ich durfte mich an der Grenze nach Palästina ausziehen und war in der Negev.
Akko: Siedlungen von 400 vor Chr.
Ich hatte auch schon meine ersten hebäischen Gespräche allerdings gab es dann irgendwann immer das Problem mit der Entscheidung nach einer Frage: Ja oder Nein - Ken oder Lo. Einmal war es ok, als ich nach dem Ja eine Gurke bekam. Beim zweiten Mal wurde ich in der Uni eingesperrt. Wahrscheinlich hatte er mich gefragt, ob ich in Palästina war... ;)
Aber es wird. Ich kann dem Unterricht mittlerweile im großen und ganzen folgen und war in der letzten Woche bei vielen Vorträgen über Green Architecture in ganz Israel. Und wenn jemand im Suq ganz laut lacht, dann bin ich es, weil ich bei dem Versuch Safran auf Hebräisch zu kaufen wieder Zucker bekommen habe...
Ich hatte letzte Woche sogar schon meine erste Präsentation für den Entwurf und Morgen folgen die nächsten zwei und eine am Dienstag und eine am Mittwoch. Auf jeden Fall macht es Spaß, sich Stück um Stück mehrere Kulturen auf einmal zu erschließen und die ganz anderen Sichtweisen auf Städtebau und Wohnen zu erleben.
Ostjerusalem
Vor zwei Tagen hatte ich das Glück zu einer Familie eines Freundes zum Shabbat eingeladen zu werden und mit Ihnen den Beginn des heiligen Ruhetages zu feiern. Es war auf der einen Seite sehr vertraut und doch sehr fremd, aber sehr sehr herzlich und schön mit Ihnen die hebräischen Lieder zu singen.
So geht alles seinen Weg und ich fühle mich hier viel zu wohl. Und nun wie gehabt wieder ein paar Fotos:
Haifa by night
Shrein of the Bab-Religion in Haifa
Eilias grave in Haifa
Flamingos in freier Wildnis in der Nähe der Grenze Libanons
Grenze nach Palästina
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Impressionen
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